Seit dem 1. Dezember 2009 erobern die ersten Kinder mit Neugier und Entdeckerfreude die "Hummelkiste".
Am 16. Dezember feierten wir die offizielle Einweihung.
Da der Wunsch nach einer Betreuung für unter Dreijährige wächst, kommen wir nun mit 15 Krippenplätzen dem steigenden Bedarf entgegen.
In Anlehnung an das Berliner Eingewöhnungsmodell bleiben die Eltern in der Eingewöhnungsphase vor Ort.
Zwei Erzieherinnen und eine Ergänzungskraft gewährleisten in der Krippe eine individuelle Betreuung.
Die Einrichtung der Krippe "Hummelkiste" rundet das umfassende Betreuungsangebot unseres Kindergartens nun ab.
Wir bieten für die Kleinen eine Betreuung von derzeit 7:00 bis 15:00 Uhr;
im Bereich des Kindergartens ist für die Drei- bis Sechsjährigen eine Verlässlichkeit von 7:00 bis 17:00 Uhr gegeben. Siehe Öffnungszeiten.
Konzeption
1. Allgemeine Informationen
Die Krippe Hummelkiste bietet insgesamt 15 Plätze für Kinder im Alter von null bis drei Jahren. Unsere Betreuungszeit ist von 7 Uhr bis 14 Uhr. In der Gruppe arbeiten Christine Saarmann (Erzieherin), Marina Zickwolf-Rodefeld (Erzieherin) und ggf. eine Ergänzungskraft.
Die Zielsetzung unserer Krippengruppe ist die Betreuung, Bildung und Erziehung von Kindern im Alter von null bis drei Jahren.
Für uns ist es wichtig, dass sich jedes einzelne Kind in der Einrichtung wohlfühlt, dass es Sicherheit und Geborgenheit erfährt, denn das sind die wichtigsten Voraussetzungen für dessen Lern- und Bildungsbereitschaft.
Wir bieten:
- liebevoll ausgesuchtes, altersgerechtes Spielzeug,
- speziell konzipierte Räume für Kleinstkinder,
- liebevolle Betreuung der null- bis dreijährigen Kinder,
- Raum für Bewegung,
- Raum für Ruhe und Entspannung,
- eine ausgewogene, abwechslungsreiche Mittagsverpflegung.
2. Unser Bild vom Kind
Wir sehen alle Kinder mit ihren einzigartigen Bedürfnissen, Gefühlen, Träumen, ihrer Lebendigkeit und Neugierde sowie allen Besonderheiten ihres Wesens und nehmen sie als Individuen ernst.
Wir begleiten sie während des ersten Ablösungsprozesses vom Elternhaus.
3. Pädagogische Schwerpunkte
- Vermittlung eines Gefühls von Sicherheit, Geborgenheit, Wertschätzung und Vertrauen in die Welt,
- Förderung von Individualität,
- Stärkung des Gemeinschaftsgefühls,
- Förderung von sozialer Kompetenz, Selbstständigkeit, eigenständigem Handeln sowie der Eigeninitiative,
- Förderung der Entwicklung von Freude am Lernen durch Ausprobieren, Experimentieren, Fehler-machen-dürfen,
- Förderung der motorischen und sprachlichen Entwicklung durch Bewegung, Hören, Sehen und Begreifen,
- Auf- und Ausbau der sozialen Kontakte, der Selbsttätigkeit und des Selbstvertrauens der Kinder in der Freispielzeit.
4. Eingewöhnung
Wir legen großen Wert auf das Gelingen der Eingewöhnung, Es ist uns wichtig, diese individuell und so sanft wie möglich für Eltern und Kind zu gestalten. Unsere Eingewöhnung beginnt mit einem Informationsgespräch zwischen Erzieherin und Eltern. Anlass des Gesprächs ist es, gemeinsam mit den Eltern über Tagesablauf, Eingewöhnungszeit, Gewohnheiten, Eigenheiten, Anliegen und Besonderheiten des Kindes zu sprechen, ihnen bestimmte Orientierungshilfen für ihr Verhalten zu geben, um damit Ängste und Unsicherheiten abzubauen.
Wir arbeiten in Anlehnung an das „Berliner Eingewöhnungsmodell“. Danach müssen die Eltern mindestens eine Woche vor Antritt einer Arbeitstätigkeit Zeit für die Eingewöhnung des Kindes einplanen. Die Bezugserzieherin nimmt sich Zeit, erste Kontakte mit dem Kind zu knüpfen. Langsam lernt es die neue Umgebung kennen, das Gruppengeschehen, die Rituale, baut Vertrauen zu den anderen Bezugspersonen auf und die Eltern erhalten somit einen Einblick in den Alltag der Gruppe. Wenn das Krippenkind zu seiner Bezugsperson eine zumindest bindungsähnliche Beziehung aufgebaut hat, versuchen wir die erste kurze Trennungsphase von Mutter oder Vater. Die Eltern können mit einem Abschiedsritual den Gruppenraum verlassen, bleiben aber in der Einrichtung, um gegebenenfalls auf Wunsch des Kindes oder der Erzieherin zurückzukommen. Den weiteren Verlauf stimmen wir individuell auf das Kind ab.
Gerade in den letzten Monaten der Krippenbetreuung geben wir den „Großen“ vermehrt die Möglichkeit, Kontakt mit den Kindergartenkindern aufzunehmen. Gegenseitige Besuche sind möglich und erwünscht. Damit gestalten wir den Übergang von der Krippe in die Gruppen der „großen“ Kindergarten-Kinder fließend und erleichtern ihn entsprechend.
5. Elternarbeit
Als Grundlage für einen reibungslosen Krippenablauf und eine lückenlose Versorgung der Kleinkinder in ausreichendem Maße sind die Zusammenarbeit und die Eigeninitiative der Eltern grundlegend notwendig, um gemeinsam in eine Richtung zu gehen.
Wir arbeiten partnerschaftlich mit den Eltern zusammen und führen mit ihnen Tür- und Angel-Gespräche. Zusätzlich finden ausführliche Einzelgespräche, die die Entwicklung des Kindes betreffen, statt.